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Little Nightmares: Die Tiefen im Test: Gute Idee, schlechte Umsetzung

Mit Little Nightmares: Die Tiefen ist die erste von drei geplanten Erweiterungen von Little Nightmares am Freitag erschienen. Wir haben die Erweiterung für euch durch gespielt.


Little Nightmares: Die Tiefen ist wie das Hauptspiel ein 3D-Puzzle-Plattformer. Es kann entweder alleine für 3,99 € oder im Season Pass mit zwei weiteren Addons für 9,99 € auf Steam gekauft werden. Man benötigt das Hauptspiel um die Erweiterung spielen zu können. Wer das Hauptspiel noch nicht hat, kann sich auch für 29,99 € eine Complete Edition sichern.

Die Story

Im Addon „die Tiefen“ schlüpfen wir in die Rolle des Außenseiters Kid, einem Mitgefangenen von Six, der Protagonistin aus dem Hauptspiel. Kid startet seinen Albtraum in einem Schlafraum und muss sich durch größtenteils wasserbasierte Level kämpfen.

Gute Idee, schlechte Umsetzung

Wie schon Six hat auch Kid keine speziellen Fähigkeiten. Er kann klettern, laufen, schwimmen, mit einer Taschenlampe ein wenig Licht machen und kleine Gegenstände aufheben und durch die Gegend werfen. Das einzig besondere an Kid: Im Vergleich zu seiner Umwelt ist er nahezu winzig klein! Er kann Schubladen als Kletterhilfe nutzen, Türklinken befinden sich in nahezu unerreichbarer Höhe und die Gegner erscheinen nahezu monströs. Müssen wir in manchen Fällen noch die Monster mit gezielten Fleischwürfen ablenken, kommt es in gefühlt 90 Prozent der Rätsel nur auf Schnelligkeit an. Wir hätten uns hier definitiv mehr Rätsel gewünscht. Leider kam bei uns auch nie wirklich die düstere Athmosphäre des Hauptspiels auf.

Das Spiel kann mit einem Controller oder der Tastatur gespielt werden. Wir empfehlen einen Controller zu benutzen, denn mit der Tastatur ist die Steuerung etwas hakelig. Das heißt nicht, dass man mit einem Controller direkt die perfekte Steuerung genießt. Leider sind wir nämlich auch dann noch von spielentscheidenden Elementen, wie einem Holzbrett herunter gefallen.

Die Autosave-Funktion

Die Autosave-Funktion verdient bei uns einen eigenen Punkt. Warum? Ganz einfach: Nach etwa 30 Minuten Spielzeit gelangen wir an einem Punkt, an dem man zwei Kisten so schieben muss, dass diese nebeneinander als Sprungplattform fungieren können. Leider hatten zumindest wir die Idee diese Kisten übereinander zu platzieren. Dies funktioniert auch mit etwas Trickserei ganz gut. Nicht so gut ist jedoch, dass er genau in dem Moment an dem die Kisten übereinander sind einmal neu speichert und den alten Speicherpunkt natürlich überschreibt. Leider bekommt man die Kisten nämlich nicht wieder auseinander und darf dann das Spiel von vorne starten, da der Speicherpunkt ja genau da ist, wo die Kisten bereits übereinander gestapelt sind. Insgesamt haben wir so also etwa eine Stunde und 30 Minuten Spielzeit genießen durften, obwohl wir eigentlich in circa einer Stunde bereits durch gewesen wären.

Little Nightmares
Das Puzzle bei dem der gravierende Fehler passieren kann.
Quelle: Ingame-Screenshot

Das Fazit zu Little Nightmares: Die Tiefen

Little Nightmares: Die Tiefen konnte uns leider nicht wirklich überzeugen. Für 3,99 Euro kann man sich die Erweiterung kaufen, muss es aber nicht unbedingt tun. Das Spiel schöpft sein Potential zu keinem Zeitpunkt voll aus. Wir hätten uns schwierigere Rätsel, eine düstere Athmosphäre und vielleicht auch den ein oder anderen schwereren Gegner gewünscht. Das Spiel ist ab 12 Jahren freigegeben. Eine Freigabe ab 16 oder sogar ab 18 hätte dem Spiel sicherlich gut getan. Wir hoffen, dass die beiden weiteren geplanten Erweiterungen (Release im November und Anfang 2018) das Potential von Little Nightmares besser ausschöpfen können und wir vielleicht noch eine Steigerung zum Hauptspiel erleben werden.

Steamshop-Links:

Complete Edition

Die Tiefe

Secrets of The Maw Expansion Pass

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